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Funktionsweise einer erdgekoppelten Wärmepumpe

Im ersten Kreislauf zirkuliert ein Arbeitsmittel (z.B. Wasser) durch die als Wärmetauscher fungierenden Erdwärmesonden und den Verdampfer der Wärmepumpe. Das Wasser entzieht dem Untergrund thermische Energie und erwärmt sich dadurch auf etwa 8 bis 10°C.

Über den Verdampfer gibt das Wasser Energie an ein in der Wärmepumpe zirkulierendes Arbeitsmittel mit einem niedrigen Siedepunkt ab. Dadurch wird das Arbeitsmittel erwärmt und in einen gasförmigen Zustand überführt (verdampft).
Das warme Gas wird im zweiten Kreislauf mit einem Kompressor verdichtet und erhitzt sich dadurch.

Das heiße Gas (40 bis 70°C) gibt Wärme über einen Wärmetauscher an den dritten Kreislauf (Heizung) ab und kühlt sich dadurch ab.

Durch die Abkühlung und Entspannung (Drossel) wird das Arbeitsmittel wieder verflüssigt und kann erneut Wärme aus dem ersten Kreislauf aufnehmen.

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