Geothermal-Response-Test
Der maßgebende Untergrundparameter zur Auslegung einer Erdwärmesondenanlage ist die Wärmeleitfähigkeit des Gebirges. Die genaue Kenntnis der Untergrundwärmeleitfähigkeit ermöglicht eine optimale Auslegung der Anlage.
Der Geothermal-Response-Test stellt eine mittlerweile etablierte Methode zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes dar (SANNER et al., 1999; SANNER et al., 2005). Dabei wird das Testgerät hydraulisch mit einer Erdwärmesonde verbunden. In dem geschlossenen Kreislauf zirkuliert Wasser, welches mit einer definierten Wärmeleistung beaufschlagt wird. Diese Wärme wird über die Erdwärmesonde an das Gebirge abgegeben. Die Ein- und Austrittstemperaturen werden aufgezeichnet. Anhand des Verlaufs der Temperaturkurven kann z.B. mit Hilfe der Kelvin'schen Linienquellentheorie die Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes als Mittelwert über die Sondenlänge bestimmt werden.
UBeG ist in Deutschland das erste Unternehmen, das solche Tests kommerziell durchführt. Seit 1999 wurden durch UBeG in Deutschland insgesamt ca. 150 Test ausgeführt. Weitere im europäischen Ausland (A, F, I, GB, B, ES, GR) und Fernost (Süd-Korea und China).
